Eishockey · Hintergrund
Iserlohn Roosters starten mit Anlaufschwierigkeiten: Großer Kaderumbau unter Nyman
Nach einer schwierigen Vorbereitung startet der EHC Iserlohn in die neue Saison mit deutlichen Rückständen. Cheftrainer Stefan Nyman führt ein komplett neues Team an, da rund die Hälfte des Spielerspersonals ausgetauscht wurde. Während Torhüter Andreas Jenike und Hendrik Hane ihre Position halten, wurden fast alle Verteidiger sowie mehrere Angreifer ersetzt. Aktuell rangiert das Team nach vier Spielen auf dem letzten Tabellenplatz mit nur einem Punkt.

Die Iserlohn Roosters beginnen die neue Spielzeit in der PENNY DEL mit deutlichen Anlaufschwierigkeiten. Nach einer Vorbereitung, die bereits als schwierig eingestuft wurde, konnte das Team aus dem Sauerland in den ersten vier Begegnungen lediglich einen Punkt sammeln und befindet sich damit auf dem letzten Platz der Tabelle. Drei dieser Spiele wurden jeweils nur mit einem Tor Unterschied verloren. Trotz des schlechten Starts setzt der Verein auf Kontinuität im Trainerstab. Cheftrainer Stefan Nyman bleibt an der Seitenlinie, um die taktische Ausrichtung unverändert zu halten. Auch auf der Torhüterposition wird keine Änderung vorgenommen; Andreas Jenike und Hendrik Hane gelten als solide mit Fangquoten um die 90 Prozent. Der größte Umbruch ereignet sich jedoch im Kader. Rund die Hälfte des Teams wurde ausgetauscht. In der Defensive blieben lediglich Robin Norell und Colin Ugbekile erhalten, ergänzt durch den U23-Akteur Lua Niehus. Neu hinzugekommen sind Emil Johansson, Mac Hollowell sowie Peter Spornberger, der für mehr Stabilität sorgen soll. Im Angriff fiel die Veränderung ebenfalls gewaltig aus. Ex-Adler Daniel Fischbuch und Eric Cornel wechselten in andere Vereine. An die Spitze des Angriffs sollen Justin Scott und Peter Quenneville treten. Zudem werden hohe Erwartungen an Julian Napravnik gestellt, der seine Leistung aus Frankfurt fortsetzen möchte. Weitere neue Gesichter sind Cole Maier, Johannes Krauß und Dennis Lobach. Sportdirektor Franz Fritzmeier gab bekannt, dass keine Wunder erwartet werden, sondern vielmehr auf die Grundlagen der vergangenen Saison aufgebaut wird. Die Informationen stammen von Adler Mannheim.
